Lightroom 3 das umfassende Training

23.10.2010 | Keine Kommentare | 6,090 Mal gelesen. | Gepostet in Allgemein

Ab sofort gibt es ein 13 Stunden Video Training zu Lightroom 3 von Video2brain  mit Thomas Bredenfeld.

Hier ein kleiner Auszug:
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Lightroom 3 ist verfügbar

9.06.2010 | 2 Kommentare | 4,062 Mal gelesen. | Gepostet in Allgemein, Lightroom

Seit heute ist Lightroom 3 mit leistungsstarken Werkzeugen verfügbar.

Verbesserte Rauschreduzierung, neue Objektivkorrektur, DSLR-Videodateien, Diashows mit Musik u. v. m.

Viele Lernvideos gibt es hier zu sehen: Lernvideos

Eine Testversion steht hier zum download bereit: Testversion LR 3

Kameraprofile erstellen mit dem Colorchecker Pocket

30.05.2010 | 15 Kommentare | 15,920 Mal gelesen. | Gepostet in Allgemein, Lightroom

Wie schon im letzten Post angekündigt möchte ich Euch heute zeigen wie man mit dem Colorchecker Passport von X-Rite Kameraprofile erstellt.
Weitere Informationen sowie Trainings zum Colorchecker findet Ihr auch hier:
http://www.xrite.com/product_overview.aspx?ID=1257

Dem Colorchecker Passport liegt eine Software bei mit der sich auch innerhalb von Lightroom Profile erstellen lassen. Diese muss natürlich auch installiert werden und die Aufnahme vom Farbchart muss richtig belichtet sein.
Im Filmstreifen wird die Aufnahme mit dem Chart markiert und im Entwickeln Menü der Weißabgleich gesetzt. Das neutralgraue Feld befindet sich in er unteren Reihe (das dritte von links). Im oberen Teil vom Colorchecker finden sich noch weitere Felder für den Weißabgleich mit wärmeren und kühleren Farben die je nach Jahres- oder Tageszeit eventuell die bessere Wahl sind.
In meinem Fall habe ich das neutralgraue Feld gewählt und mit der Pipette den Weißabgleich gesetzt.

Danach wird die Datei exportiert:

und im nachfolgenden Fenster die Software unter “X-Rite Voreinstellungen” markiert. Unter “DNG-Profilname” wird dem Profil ein Name zugewiesen und mit einem Klick auf “exportieren” wird die Berechnung gestartet.

Der Vorgang dauert ca. 30 Sekunden und danach muss Lightroom neu gestartet werden damit sich das neue Profil in der Kamerakalibrierung aufrufen lässt.

Die Software hat nun alle 24 Messfelder im Farbton, Sättigung und in der Luminanz verglichen und korrigiert.
Allen weiteren Aufnahmen wo in dieser Situation erstellt wurden kann nun das Profil zugewiesen werden.

Eine  weitere Möglichkeit die Farben zu verändern:

Mit dem kostenlosen Programm “DNG Profile Editor” von Adobe hat man die Möglichkeit die Farben in der Sättigung, Farbton und Luminanz zu verändern und kann dem Profil noch eine Gradationskurve zuweisen. Hier der Link zum download: “http://labs.adobe.com/wiki/index.php/DNG_Profiles”>

Rechts vom Farbkreis sind die 24 Farben aufgelistet welche sich nacheinander verändern lassen. Die Veränderung wird sofort im Vorher-Nachher Vergleich angezeigt. Wer z.B gerne eine entsättigte Haut hat kann hier bei den Farbfelder für die Häuttöne die Werte verändern. Für Landschaftsaufnahmen kann man sich ein Profil mit satten Farben erstellen usw.
Wer hier etwas Zeit investiert und damit experimentiert kann hinterher mit verschiedenen Profilen eine Menge Zeit bei der Entwicklung sparen.


Viel Spaß beim Profile erstellen.

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Weißabgleich – mein Workflow

13.05.2010 | 5 Kommentare | 12,397 Mal gelesen. | Gepostet in Allgemein, Lightroom

In diesem Post möchte ich Euch meine Workflow zeigen zum Thema Weißabgleich bei outdoor Aufnahmen.

Viele Fotografen arbeiten mit einem Reflekor um das Sonnenlicht zu nutzen.
Die Zebra Version wird wohl die meist genutzte Oberfläche sein welche ein weiches und warme Licht erzeugt.
Zebra ist eine silber- Goldmischung welche die Farbtemperatur um 400 Kelvin senkt. 
Das Licht wird dadurch wärmer und hat mehr Gelb- Rotanteile.
Kommt jetzt hier noch eine warme Morgen- oder Abendsonne hinzu wird es oft zu warm.
Viele werden es kennen…..man sitzt zu Hause am PC und schiebt den Weißabgleich Regler hin und her. Das ganze kostet Zeit und nervt irgendwann.

Lightroom hat hierfür eine Pipette mit der ein Punkt im Bild neutralisiert werden kann.
Doch nicht immer bietet die Aufnahme eine graue Fläche an die neutral ist.
Gerade bei Aufnahmen im grünen sind solche Bildbereiche nicht vorhanden.

Mein Workflow dazu sieht so aus:

Ich arbeite mit einem Colorchecker Pocket von X-Rite welcher sehr gut mit Lightroom zusammen arbeitet. Mit der dazugehörigen Software lässt sich direkt aus Lightroom eine Kamerakalibrierung berechnen. Mehr zum Thema Kamerkalibrierung zeigt der nächste Beitrag in einer Woche.

Die Kamera stelle ich auf manuell ein um Belichtungsschwankungen der Zeit- oder Blendenautomatik zu verhindern.
Das Model nimmt den Colorchecker in die Hand und es erfolgt eine Aufnahme.
 

 

Das Histogramm zeigt, die Aufnahme ist richtig belichtet.

 

Mit der Pipette vom Weißabgleich klicke ich nun auf die neutralgraue Fläche (drittes Feld von links unten) und habe den Weißabgleich korrigiert.

 

im nächsten Schritt wird die Kamerakalibrierung aktiviert welche ich mit der Software von X-Rite und dem Chart direkt in Lightroom erstellt habe.
Die Software korrigiert alle Farbfelder in der Helligkeit, Farbton und Sättigung. Doch wie oben schon geschrieben gibt es mehr dazu im nächsten Post.

 

Im Filmstreifen werden nun mit gedrückter Shift-Taste alle weiteren Aufnahmen wo an diesem Ort mit den gleichen Einstellungen gemacht wurden markiert.
Der Button "vorherige" ändert sich zu "synchronisieren".

 

Mit klick auf "synchronisieren" öffnet sich ein Fenster wo ausgewählt wird was synchronisiert werden soll.
In diesem Fall aktiviere ich den Weißabgleich und Kamerakalibrierung.
Noch ein Klick auf "Synchronisieren" und alle markierten Aufnahmen werden korrigiert. Das ganze dauert ca. 1 Sekunde.

 

Schauen wir uns eine Aufnahme im Vergleich an. Links "Vorher" rechts "Nachher".

Ich finde den Unterschied krass !
Die Haut sieht natürlich aus und die Blüten sind weiß und haben satte Farben.
Das ganze mit zwei Einstellungen und der Synchronisierung.

So macht das Arbeiten Spaß :-)

 

Danach geht es weiter mit dem nächsten Bildpacket wo wieder bei der ersten Aufnahme der Colorchecker fotografiert wurde.
Mit diesem Workflow hat sich meine Bearbeitungszeit um ein vielfaches verkürzt.
 

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arbeiten mit Katalogen

5.05.2010 | Keine Kommentare | 4,237 Mal gelesen. | Gepostet in Allgemein, Lightroom

Heute gibt es einen Gastbeitrag von Christopher vom Team Snapshot über die Kataloge.

 

 

Der Katalog

Ich habe bis vor kurzen gar nicht mit der Funktion „Katalog“ beschäftigt. Als ich mich mal genauer damit beschäftigte und in die Hilfe schaute, lass ich erstmal nichts mit der Überschrift „Katalog“. Es kommt eine Hilfeseite mit dem Titel „Das Bibliothekmodul“.

Zitat help.adobe.com/de_DE/Lightroom/2.0/ : “Nach dem Importieren speichert Lightroom die Fotos in einer Datenbank, die als Katalog bezeichnet wird. Sie können die Fotos im Katalog im Bibliothekmodul anzeigen und ordnen.“

Okay soweit ist alles klar. Lightroom baut sich eine eigene Struktur ( Datenbank ) auf. Diese wird als Katalog bezeichnet. Weiter steht: „Lightroom verwendet Kataloge, um die Speicherorte von Dateien sowie zugehörige Informationen zu erfassen. Ein Katalog ist wie eine Datenbank, die einen Datensatz Ihrer Fotos enthält. Dieser Datensatz wird im Katalog gespeichert und enthält verschiedene Daten, wie zum Beispiel Vorschauinformationen, Verweise auf die Speicherorte der Fotos auf dem Computer, Metadaten, die die Fotos beschreiben, sowie die im Entwicklungsmodul angewendeten Bearbeitungsanweisungen.“

In der Praxis heißt das: Wer den Katalog benutzt, kann sich Bilder zu einer Schnellauswahl / Schnellsammlung hinzufügen. Moment mal! Es gibt doch auch eine Kategorie „Sammlungen“, irgendwie müssen diese doch zusammen hängen. Ich nehme es mal vorweg: Sie hängen zusammen! Nun zu einem Beispiel. Unter Katalog befinden sich folgende Möglichkeiten: „Alle Fotos“, „Schnellsammlung +“ und „Aktueller Import“. Wir fangen bei der Schnellsammlung an: Ein Bild fügt man entweder über die Taste >>B<< hinzu oder über den Kreis (s. Bild) zur Schnellsammlung hinzu.

 

 

Jetzt kann man sich thematisch vorarbeiten. Als Beispiel: Man nimmt eine Veranstaltung und sortiert ( in meinem Fall nach Rennklassen ). Wenn man mit seiner Schnellauswahl / Schnellsammlung fertig ist, kann man via Rechtsklick auf die Schnellsammlung auf „Schnellsammlung speichern“ gehen und es wird alle gespeichert, siehe Variante 1. Jetzt hat man die Option „Schnellsammlung nach Speicherung löschen“. Wenn man nichts weiter mit dieser Sammlung anrichten will, kann man das Feld aktivieren / aktiviert lassen.

 

 

Die Schnellsammlung findet sich jetzt unter „Sammlung“ wieder. Hier kann man jetzt weitere Sammlungen anlegen und sich eine schöne hierarchische Struktur anlegen oder die Sammlungen sortieren. Hierfür muss man allerdings bei dem + auf „Sammlungssatz erstellen“ gehen. Nun kann man über „Drag and Drop“ das ganze Sortieren.

 

 

Über das + bei Sammlungen kann man auch leere Sammlungen / Ordner anlegen lassen oder die Schnellsammlung hinzufügen ( Variante 2 ). Hierfür hakt man „Ausgewählte Fotos einschließen“ an. Die Option „Neue virtuelle Kopien erstellen“ legt eine digitale Kopie an.

Fazit: Der Katalog sortiert alle gewünschten Sammlungen ohne dabei eine doppelte Datei physisch auf den Datenträger anzulegen, da Lightroom eine Datenbank benutzt. Somit ist gewährleistet, dass man Sammlungen über Tausende von unterschiedlichen Speicherorten zu einer Sammlung hinzufügen kann ohne viel Speicherplatz über Kopien zu verbrauchen.

 

Übrigens: Unter Lightroom 1 hieß der Katalog noch Bibliothek.  

 

 

Lens Correction für LR3

27.04.2010 | 1 Kommentar | 5,558 Mal gelesen. | Gepostet in Allgemein, Beta

Super Neuigkeiten für LR3

Schaut Euch das Video an……ein Traum wird wahr :-)  "klick"

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