Heute gibt es einen Gastbeitrag von Christopher vom Team Snapshot über die Kataloge.
Der Katalog
Ich habe bis vor kurzen gar nicht mit der Funktion „Katalog“ beschäftigt. Als ich mich mal genauer damit beschäftigte und in die Hilfe schaute, lass ich erstmal nichts mit der Überschrift „Katalog“. Es kommt eine Hilfeseite mit dem Titel „Das Bibliothekmodul“.
Zitat help.adobe.com/de_DE/Lightroom/2.0/ : “Nach dem Importieren speichert Lightroom die Fotos in einer Datenbank, die als Katalog bezeichnet wird. Sie können die Fotos im Katalog im Bibliothekmodul anzeigen und ordnen.“
Okay soweit ist alles klar. Lightroom baut sich eine eigene Struktur ( Datenbank ) auf. Diese wird als Katalog bezeichnet. Weiter steht: „Lightroom verwendet Kataloge, um die Speicherorte von Dateien sowie zugehörige Informationen zu erfassen. Ein Katalog ist wie eine Datenbank, die einen Datensatz Ihrer Fotos enthält. Dieser Datensatz wird im Katalog gespeichert und enthält verschiedene Daten, wie zum Beispiel Vorschauinformationen, Verweise auf die Speicherorte der Fotos auf dem Computer, Metadaten, die die Fotos beschreiben, sowie die im Entwicklungsmodul angewendeten Bearbeitungsanweisungen.“
In der Praxis heißt das: Wer den Katalog benutzt, kann sich Bilder zu einer Schnellauswahl / Schnellsammlung hinzufügen. Moment mal! Es gibt doch auch eine Kategorie „Sammlungen“, irgendwie müssen diese doch zusammen hängen. Ich nehme es mal vorweg: Sie hängen zusammen! Nun zu einem Beispiel. Unter Katalog befinden sich folgende Möglichkeiten: „Alle Fotos“, „Schnellsammlung +“ und „Aktueller Import“. Wir fangen bei der Schnellsammlung an: Ein Bild fügt man entweder über die Taste >>B<< hinzu oder über den Kreis (s. Bild) zur Schnellsammlung hinzu.

Jetzt kann man sich thematisch vorarbeiten. Als Beispiel: Man nimmt eine Veranstaltung und sortiert ( in meinem Fall nach Rennklassen ). Wenn man mit seiner Schnellauswahl / Schnellsammlung fertig ist, kann man via Rechtsklick auf die Schnellsammlung auf „Schnellsammlung speichern“ gehen und es wird alle gespeichert, siehe Variante 1. Jetzt hat man die Option „Schnellsammlung nach Speicherung löschen“. Wenn man nichts weiter mit dieser Sammlung anrichten will, kann man das Feld aktivieren / aktiviert lassen.

Die Schnellsammlung findet sich jetzt unter „Sammlung“ wieder. Hier kann man jetzt weitere Sammlungen anlegen und sich eine schöne hierarchische Struktur anlegen oder die Sammlungen sortieren. Hierfür muss man allerdings bei dem + auf „Sammlungssatz erstellen“ gehen. Nun kann man über „Drag and Drop“ das ganze Sortieren.

Über das + bei Sammlungen kann man auch leere Sammlungen / Ordner anlegen lassen oder die Schnellsammlung hinzufügen ( Variante 2 ). Hierfür hakt man „Ausgewählte Fotos einschließen“ an. Die Option „Neue virtuelle Kopien erstellen“ legt eine digitale Kopie an.
Fazit: Der Katalog sortiert alle gewünschten Sammlungen ohne dabei eine doppelte Datei physisch auf den Datenträger anzulegen, da Lightroom eine Datenbank benutzt. Somit ist gewährleistet, dass man Sammlungen über Tausende von unterschiedlichen Speicherorten zu einer Sammlung hinzufügen kann ohne viel Speicherplatz über Kopien zu verbrauchen.
Übrigens: Unter Lightroom 1 hieß der Katalog noch Bibliothek.
