arbeiten mit Katalogen

5.05.2010 | Keine Kommentare | 546 Mal gelesen. | Gepostet in Allgemein, Lightroom, Lightroom 2

Heute gibt es einen Gastbeitrag von Christopher vom Team Snapshot über die Kataloge.

 

 

Der Katalog

Ich habe bis vor kurzen gar nicht mit der Funktion „Katalog“ beschäftigt. Als ich mich mal genauer damit beschäftigte und in die Hilfe schaute, lass ich erstmal nichts mit der Überschrift „Katalog“. Es kommt eine Hilfeseite mit dem Titel „Das Bibliothekmodul“.

Zitat help.adobe.com/de_DE/Lightroom/2.0/ : “Nach dem Importieren speichert Lightroom die Fotos in einer Datenbank, die als Katalog bezeichnet wird. Sie können die Fotos im Katalog im Bibliothekmodul anzeigen und ordnen.“

Okay soweit ist alles klar. Lightroom baut sich eine eigene Struktur ( Datenbank ) auf. Diese wird als Katalog bezeichnet. Weiter steht: „Lightroom verwendet Kataloge, um die Speicherorte von Dateien sowie zugehörige Informationen zu erfassen. Ein Katalog ist wie eine Datenbank, die einen Datensatz Ihrer Fotos enthält. Dieser Datensatz wird im Katalog gespeichert und enthält verschiedene Daten, wie zum Beispiel Vorschauinformationen, Verweise auf die Speicherorte der Fotos auf dem Computer, Metadaten, die die Fotos beschreiben, sowie die im Entwicklungsmodul angewendeten Bearbeitungsanweisungen.“

In der Praxis heißt das: Wer den Katalog benutzt, kann sich Bilder zu einer Schnellauswahl / Schnellsammlung hinzufügen. Moment mal! Es gibt doch auch eine Kategorie „Sammlungen“, irgendwie müssen diese doch zusammen hängen. Ich nehme es mal vorweg: Sie hängen zusammen! Nun zu einem Beispiel. Unter Katalog befinden sich folgende Möglichkeiten: „Alle Fotos“, „Schnellsammlung +“ und „Aktueller Import“. Wir fangen bei der Schnellsammlung an: Ein Bild fügt man entweder über die Taste >>B<< hinzu oder über den Kreis (s. Bild) zur Schnellsammlung hinzu.

 

 

Jetzt kann man sich thematisch vorarbeiten. Als Beispiel: Man nimmt eine Veranstaltung und sortiert ( in meinem Fall nach Rennklassen ). Wenn man mit seiner Schnellauswahl / Schnellsammlung fertig ist, kann man via Rechtsklick auf die Schnellsammlung auf „Schnellsammlung speichern“ gehen und es wird alle gespeichert, siehe Variante 1. Jetzt hat man die Option „Schnellsammlung nach Speicherung löschen“. Wenn man nichts weiter mit dieser Sammlung anrichten will, kann man das Feld aktivieren / aktiviert lassen.

 

 

Die Schnellsammlung findet sich jetzt unter „Sammlung“ wieder. Hier kann man jetzt weitere Sammlungen anlegen und sich eine schöne hierarchische Struktur anlegen oder die Sammlungen sortieren. Hierfür muss man allerdings bei dem + auf „Sammlungssatz erstellen“ gehen. Nun kann man über „Drag and Drop“ das ganze Sortieren.

 

 

Über das + bei Sammlungen kann man auch leere Sammlungen / Ordner anlegen lassen oder die Schnellsammlung hinzufügen ( Variante 2 ). Hierfür hakt man „Ausgewählte Fotos einschließen“ an. Die Option „Neue virtuelle Kopien erstellen“ legt eine digitale Kopie an.

Fazit: Der Katalog sortiert alle gewünschten Sammlungen ohne dabei eine doppelte Datei physisch auf den Datenträger anzulegen, da Lightroom eine Datenbank benutzt. Somit ist gewährleistet, dass man Sammlungen über Tausende von unterschiedlichen Speicherorten zu einer Sammlung hinzufügen kann ohne viel Speicherplatz über Kopien zu verbrauchen.

 

Übrigens: Unter Lightroom 1 hieß der Katalog noch Bibliothek.  

 

 

Wiederherstellung – Aufhelllicht

21.03.2010 | 2 Kommentare | 441 Mal gelesen. | Gepostet in Lightroom 2

Der Dynamikumfang digitaler Kameras wird zwar immer etwas größer, jedoch reicht dies in vielen Fällen noch nichts aus damit die Aufnahme überall durchgezeichnet ist.
Mit RAW und Lightroom lässt sich dieser Dynamikumfang erheblich erweitern.
Alles was Sie dazu benötigen ist der : ” Wiederherstellungs- und Aufhelllichtregler”.

Im Historgramm rechts oben befinden sich zwei Dreiecke (links für Schwarz und rechts für weiß).
Fahren Sie mit dem Mauszeiger über ein Dreieck werden jeweils die rein schwarzen (blau) und die weißen (rot) im Bild angezeigt.
Mit einem Klick auf das Dreieck bleiben die Markierungen dauerhaft eigeblendet.

In diesem Beispiel sehen Sie dass rein schwarze sowie rein weiße Bereiche (Spitzlichter) vorkommen welche somit keine Zeichnung mehr aufweisen.

Mit dem Wiederherstellungsregler können Sie nun die Spitzlichter reduzieren und die verlorene Zeichnung wiederherstellen.
Eine extreme Überbelichtung lässt sich nicht mehr korrigieren und von daher sollte die Aufnahme richtig belichtet sein.
Beim Übergang von dunklen zu hellen Bereichen können unschöne Ränder entstehen wenn Sie den Regler zu stark verschieben.

Mit dem Regler für Aufhelllicht geschieht genau das Gegenteil in den Tiefen.
Zugelaufene Stellen im Bild werden aufgehellt und erhalten somit wieder Zeichnung.
Bei extremen Werten kann hier auch ein Bildrauschen auftreten und von daher sollten Sie die Bereiche genau im Auge behalten.

In diesem Beispiel habe ich noch den Weißabgleich angepasst und nach der Korrektur von den Tiefen und Lichter sieht die Aufnahme nun so aus.
Durch die Anpassung ist das Foto nahezu komplett durchgezeichnet.

Quick-Tipp: Haut entsättigen

17.03.2010 | 1 Kommentar | 475 Mal gelesen. | Gepostet in Lightroom 2, Lightroom Quick-Tipps

Oftmals wirkt die Haut zu stark gesättigt.
Mit einem schnellen und einfachen Trick können Sie dies verbessern.

Verringern Sie die Sättigung um ca. 30-40% und erhöhen Sie dazu die Lebendigkeit um ca. 50-70%.
Der Lebendigkeitsregler schützt Hautfarben vor zu starker Sättigung. Von daher können Sie diesen stärker verschieben.

Klarheit Einstellung in Lightroom

9.03.2010 | 1 Kommentar | 434 Mal gelesen. | Gepostet in Lightroom 2, Lightroom Quick-Tipps

Der Klarheitsregler ist ein Werkzeug welches ich sehr häufig nutze.
Mit diesem lassen sich sehr feine Details verstärken oder abschwächen.

Wie funktioniert dieses Werkzeug:
Der Klarheitsregler ist sehr stark verwandt mit dem USM (Unscharf maskieren) Werkzeug von CS4
Hier werden lokale Kontraste an den Kanten im hell-dunkel Bereich verstärkt.
Die hellen Kanten werden etwas aufgehellt und die dunklen etwas abgedunkelt.
Dadurch wirkt die Aufnahme schärfer und plastischer.

Schauen wir uns dazu ein Beispiel an:

In diesem Ausgangsbild sehen wir Steine und Wasser welche viele Strukturen enthalten.
Mit dem scharfzeichnen würde man jeden gegenüberliegenden hellen und dunklen Pixel verstärken
und die Aufnahme würde schnell überschärft aussehen.

Der Klarheitsregler verstärkt lokale Bereiche (großere Flächen) welche helle und dunkle Kanten aufweisen.

Ich habe jetzt hier den Regler extrem nach rechts geschoben damit die Wirkung hier besser zu erkennen ist.
Wie man sieht werden die feinen Strukturen im Stein und Wasser klarer.


Doch es lassen sich nicht nur Strukturen verstärken, sondern kann auch genau das Gegenteil damit erreichen indem der Regler nach links verschoben wird.
Somit lässt sich eine Aufnahme absoften, oder besser gesagt weich zeichnen. Bei People Aufnahmen wirkt dadurch die Haut geschmeidiger und kleine Unreinheiten fallen kaum mehr auf.

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Preset Day: Februar Preset

19.02.2010 | Keine Kommentare | 261 Mal gelesen. | Gepostet in Lightroom 2, Lightroom Presets

Passend zum Winterwetter gibt es heute das Preset “Ice”.

ice.lrtemplate

Das Foto wird kühler und der Kontrast verstärkt.

und hier noch ein SW mit leichter Tönung.

old-hart.lrtemplate

Die Überprüfungsansicht

16.02.2010 | 1 Kommentar | 176 Mal gelesen. | Gepostet in Lightroom 2

In Lightroom gibt es eine Ansicht wo Sie bestimmte Bilder miteinander vergleichen können. Diese Überprüfungsansicht ist eine Art Leuchttisch wo nur die zuvor ausgewählten Fotos angezeigt werden. Lightroom ordnet die Fotos immer so an dass alle stets komplett sichtbar sind.

Auf diese Art können Sie z.B mit dem Kunden Aufnahmen vergleichen oder sich das gleiche Foto in verschiedenen Entwicklungseinstellungen anzeigen lassen.

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